In Fahrt

Verkehrsstrafrecht / Ordnungswidrigkeitenrecht
Oder auch: "Schneller als die Polizei erlaubt?"

Die schöne, kurvenreiche Hausstrecke wartet. Du kennst jede Ecke im Schlaf. Schnell noch das langsame Auto vor der Kurve überholt, da muss der Gegenverkehr eben etwas langsamer werden. Auf der nächsten Geraden dann noch einmal ordentlich am Kabel ziehen, das Tempo 50 Schild am Rand gilt doch nicht für Motorräder, oder?

Hinter den nächsten Kurve winkt dann schon freundlich ein grün (oder nun auch blau) uniformierter Beamter mit der roten Kelle.

Ein solcher Fall könnte einem Mandat aus dem Bereich des Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht zu Grunde liegen.

Bei dem Rechtsgebiet des Verkehrsstrafrechts / Ordnungswidrigkeitenrechts geht es also letztlich immer um einen (angeblichen) Regelverstoß und unserem Staat, der den Verstoß ahnden will.

Hier kommt der Motorradrechtsanwalt als Verteidiger ins Spiel. Aufgabe des Verteidigers ist es, streng parteiisch und ausschließlich zu Gunsten des Mandanten das Verfahren zu begleiten. Der Anwalt ist dabei Beistand des Beschuldigten / Betroffenen.

Und dieser Beistand sollte so früh wie möglich konsultiert werden!

Bei einer Ordnungswidrigkeit geht es um einen "kleineren" Regelverstoß, bei dem am Ende des Verfahrens ein Bußgeld droht. Daneben können unangenehme Folgen treten, insbesondere die Eintragung im Verkehrszentralregister oder auch das Fahrverbot.

"Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein..." - Wohl jeder von uns hat schon eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen. Die Beispiele für geeignete Gegenstände eines Bußgeldverfahrens kennt wohl jeder.

- Geschwindigkeitsüberschreitung
- Überholen im Überholverbot
- Unterschreitung des Mindesabstands
- Rotlichtverstoß

Das Strafverfahren droht bei erheblichen Delikten.

Als Rechtsfolge kennt das Gesetz gar die einschneidende Folge des Freiheitsentzugs. Doch auch darunter liegend droht im Falle einer Verurteilung oft Ungemach, etwa in Gestalt von teils heftigen Geldstrafen oder der Entziehung der Fahrerlaubnis.

Und in den Mittelpunkt eines Strafverfahrens gelangt man recht schnell.

Zum Beispiel nach dem Motorradunfall, bei dem Verletzte zu beklagen sind, sieht sich der Fahrer schnell mit dem Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung konfrontiert.

Oder nach dem riskanten Überholvorgang, bei dem andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden, heißt der Vorwurf "Straßenverkehrsgefährdung".

Der Jugendliche, der sein Mofa für zu langsam erachtete und daher seine Hobbyschrauberkunst mit Erfolg unter Beweis stellt, fährt dann meist ohne die ausreichende Erlaubnis.

Als Fachanwalt für Strafrecht stehe ich Ihnen als Ihr Verteidiger in Ihrer Straf- oder Bußgeldsache zur Seite.